megapixelig
Bildrechte – darf ich jede Person einfach fotografieren?
abgelegt im Archiv Fotografen von K.Kokoska am 12.03.10
Bildrechte – darf ich jede Person einfach fotografieren?
© See-ming Lee 李思明 SML
Unbedacht fotografieren und die Bilder dann im Internet zum Verkauf anbieten kann ein teurer Spaß werden. Denn unsere Gesetzgebung erlaubt nicht ohne Genehmigung Fotos von allen Personen zu machen. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Bildrechte man als Fotograf hat.

Natürlich darf man nicht jede Person einfach fotografieren und das Bild veröffentlichen oder verkaufen. Fotos dürfen nur mit vorheriger Einwilligung des Abfotografierten publiziert werden.

Das ist im Kunsturhebergesetz geregelt:

Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

(§ 22 KunsturhG)

Deshalb würde ich Euch auf jeden Fall raten, Euch eine schriftliche Genehmigung der abgebildeten Person geben zu lassen, also eine Art Modelvertrag zu erstellen. Dann seid Ihr auf der sicheren Seite. Es gibt aber Ausnahmen. Fotos von Personen aus dem Bereich der Zeitgeschichte dürfen auch ohne Zustimmung des Abgelichteten veröffentlicht werden. Also Bilder von Politikern, Musikstars oder Promis aus Film und Fernsehen sind erlaubt. Aber einen Haken gibt es auch hier. Denn die Aufnahmen müssen sich auf den öffentlichen Bereich beziehen und dürfen keine intimen Einblicke in das Privatleben des Promis gewähren.

Lesen Sie hier weiter

Bookmark
img Addthis
img Ask
img Blinklist
img del.icio.us
img Digg
img Fark
img Facebook
img Google
img Lycos
img Ma.gnolia
Add this page to Mister Wong Mr Wong
img Netscape
img Netvousz
img Newsvine
img Reddit
img StumbleUpon
img Slashdot
img Tailrank
img Technorati
img Wink
img Yahoo
Die Motivprogramme der Digitalkameras
abgelegt im Archiv Technik von K.Kokoska am 03.03.10
Die Motivprogramme der Digitalkameras
© liewcf
Noch nie war Fotografieren so einfach. Ist die Digitalkamera auf Automatik einstellt, müssen wir nur noch das Hauptmotiv fokussieren, den Auslöseknopf leicht herunterdrücken um es scharf zustellen und dann den Knopf herunterdrücken - fertig! Aber die neuen Kameras bieten noch mehr. Die meisten Kameramodelle stellen auch so genannte Motivprogramme zur Verfügung, die für die unterschiedlichsten Motive das beste Ergebnis liefern. Besonders für Anfänger sind diese Programme eine tolle Hilfe.

Hier ein kleiner Überblick über die unterschiedlichen Motivprogramme der Digitalkameras:

Landschaft
Das Programm ist für Landschaftsbilder gedacht und zeichnet sich durch eine große Schärfentiefe aus. Das Landschaft Motivprogramm ist für sämtliche Außenaufnahmen gut geeignet.

Porträt
Dieses Motivprogramm eignet sich - wie der Name schon sagt - für Porträts, aber auch für Fotoaufnahmen, bei denen das Hauptmotiv im nahen Vordergrund steht und der Hintergrund unscharf sein soll.

Nacht
Der Nachtbildmodus ist für Außenaufnahmen mit schwachem Licht oder bei Nacht gedacht. Für diese Aufnahmen ist ein Stativ empfehlenswert, da die Verschlusszeit lang ist.

Nahaufnahmen
Benutzt den Makromodus um Nahaufnahmen von Blumen, Insekten oder anderen kleinen Motiven zu fotografieren. Die Gefahr, dass die Aufnahme verwackelt ist in diesem Modus sehr gering gehalten.

Sport
Dieses Programm solltet Ihr wählen, wenn Ihr sich schnell bewegende Motive fotografieren möchtet. Durch die kurzen Verschluss- bzw. Belichtungszeiten kann der Bewegungsablauf scharf und verwacklungsfrei eingefangen werden.
Bookmark
img Addthis
img Ask
img Blinklist
img del.icio.us
img Digg
img Fark
img Facebook
img Google
img Lycos
img Ma.gnolia
Add this page to Mister Wong Mr Wong
img Netscape
img Netvousz
img Newsvine
img Reddit
img StumbleUpon
img Slashdot
img Tailrank
img Technorati
img Wink
img Yahoo
Bist Du Photoshop-süchtig?
abgelegt im Archiv Sensationelles von K.Kokoska am 25.02.10
Bist Du Photoshop-süchtig?
Hallo liebe Blogleser! Diese Woche habe ich ein wirklich amüsantes Fundstück aus dem Internet für Euch:

10 Gründe woran Ihr erkennt, dass Ihr Photoshop-süchtig seid.

Als mir ein Freund den Link zu dieser Seite schickte (mit den Worten: "Schau Dir das mal an, glaubst Du nicht, das trifft auch auf Dich zu?") hatte ich ja schon ein Schmunzeln im Gesicht, aber als ich die witzigen Comics dann online las, musste ich wirklich schallend lachen. Fantastisch, das müsst ihr Euch unbedingt ansehen!

Ich bin mir sicher, der ein oder andere Leser unter Euch wird sich auch dazu bekennen müssen Photoshop-süchtig zu sein! Schließlich sind die meisten Hobby- und Profi-Fotografen auch leidenschaftliche Photoshopler!

Und weil der Autor dieser tollen Comic-Bilder die User dazu aufgefordert hat weitere Gründe zu nennen, an denen man erkennt, dass man Photoshop-süchtig ist, gibt es jetzt noch ein paar Ideen von mir:

Grund 11:
Wenn man sich im Urlaub einen Photoshop-Touristenfilter wünscht, um die Damen und Herren mit Socken in den Sandalen mit einem Klick vom Strand entfernen zu können.

Grund 12:
Wenn man mit dem Freistell-Werkzeug und dem Copy-Paste-Befehl gerne Brad Pitt in sein Bett kopieren möchte.

Grund 13:
Wenn man nach einer durchzechten Nacht mit viel Alkohol den Rauschfilter benutzen möchte, um wieder klar sehen zu können.

Habt Ihr auch noch Ideen? Dann zögert nicht uns diese per Kommentar mitzuteilen!
Bookmark
img Addthis
img Ask
img Blinklist
img del.icio.us
img Digg
img Fark
img Facebook
img Google
img Lycos
img Ma.gnolia
Add this page to Mister Wong Mr Wong
img Netscape
img Netvousz
img Newsvine
img Reddit
img StumbleUpon
img Slashdot
img Tailrank
img Technorati
img Wink
img Yahoo
Realistische Fotos mit guter Wirkung
abgelegt im Archiv Fototechniken von K.Kokoska am 18.02.10
Realistische Fotos mit guter Wirkung
© Paul Stevenson
Wir Menschen beherrschen das räumliche Sehen sehr gut. Zum einem deshalb, weil wir zwei Augen haben, die minimal unterschiedliche Bilder wahrnehmen und diese dann von unserem Gehirn ausgewertet werdet. Zum anderen, weil wir uns Vergleichpunkte suchen. Sehen wir ein schräges Straßenschild, wissen wir, dass es schräg ist, weil wir es mit dem Boden oder einem anderen geraden Gegenstand vergleichen. Große Gegenstände sind auch nur deshalb groß, weil es kleinere gibt. Und ein Fahrradfahrer ist erst dann langsam, wenn er von einem anderen Radfahrer in größerer Geschwindigkeit überholt wird.

Um beim Fotografieren dieses menschliche Sehen und Interpretieren zu imitieren und für das menschliche Auge leicht erfassbare Bilder zu erstellen, müssen wir unsere Motive diesem Vorgehen anpassen. Zum einen müssen wir das Hauptmotiv scharf stellen. Wie das menschliche Auge fixieren wir unser bevorzugtes Motiv, stellen es also scharf und der Rest des Bildes verschwindet leicht aus unseren Hauptaugenmerk und wird weniger scharf wahrgenommen. Und zweitens müssen wir uns auch Vergleichspunkte suchen. So wirkt der schiefe Turm von Pisa nur dann realistisch schief, wenn wir den waagerechten Boden oder ein gerade stehendes, anderes gebäude mit abfotografieren (siehe oberes Bild). Und da es schließlich um den schiefen Turm geht, der unsere Aufmerksamkeit anzieht, sollte dieser natürlich auch scharf gestellt sein. So können wir realistische Fotos schießen, die (um bei unserem Beispiel zu bleiben) den schiefen Turm von Pisa so darstellen, wie wir ihn mit bloßem Auge gesehen haben. Das Foto wirkt sehr realistisch.

Lesen Sie hier weiter

Bookmark
img Addthis
img Ask
img Blinklist
img del.icio.us
img Digg
img Fark
img Facebook
img Google
img Lycos
img Ma.gnolia
Add this page to Mister Wong Mr Wong
img Netscape
img Netvousz
img Newsvine
img Reddit
img StumbleUpon
img Slashdot
img Tailrank
img Technorati
img Wink
img Yahoo
Probleme beim Fotografieren: das Überstrahlen
abgelegt im Archiv Technik von K.Kokoska am 10.02.10
Probleme beim Fotografieren: das Überstrahlen
© Florin Draghici
Nicht jedes Foto, das wir mit unserer Kamera schießen, wird auch wirklich ein gutes Bild. Denn es gibt viele Faktoren, die man beachten muss, damit ein Foto wirklich gut wird. Heute möchte ich mich gerne dem Thema Überstrahlen widmen. Bilder, die überstrahlt sind, erkennt ihr immer daran, dass Licht an Stellen zusehen ist, an denen im Originalmotiv keines zu sehen war. Sehr schön erkennen kann man diesen Effekt an einem Foto von einer Straßenlaterne, die einen Lichtkranz hat, der in Wirklichkeit so nicht existiert. Aber wie passiert das? Häufig ist der Grund dafür eine sehr starke Lichtquelle, wie die Sonne oder eine einzelne Lampe. Da die einzelnen Pixel auf einem CCD-Sensor nur eine begrenzte Menge an elektronischer Ladung aufnehmen können, wird bei einer Überstrahlung die übermäßige Ladungsmenge an die Nachbarzellen abgegeben. Und dort entsteht dann der Abbildungsfehler.

Leider lässt sich das Überblenden nicht einfach vermeiden. Gegenlichtaufnahmen oder Nachtaufnahmen mit nur einer einzigen, starken Lichtquelle haben daher diesen Überstrahl-Effekt einfach drin und wir müssen wohl oder übel damit leben.
Bookmark
img Addthis
img Ask
img Blinklist
img del.icio.us
img Digg
img Fark
img Facebook
img Google
img Lycos
img Ma.gnolia
Add this page to Mister Wong Mr Wong
img Netscape
img Netvousz
img Newsvine
img Reddit
img StumbleUpon
img Slashdot
img Tailrank
img Technorati
img Wink
img Yahoo
Abonnieren
Share It
Möchten Sie gern einen neuen, interaktiven Marketingkanal für Ihr Unternehmen haben? Erfahren Sie mehr über Sponsored Blogs mit Creative Weblogging. Sehen Sie wie man Sponsored Blogs erfolgreich einsetzt.
RSSrss
Alle Abonnements sehen
Google google
Was ist RSS?
Yahoo! yahoo
MEIN MSN MSN
Bloglines Bloglines
Newsletter

TwitterFollowen Sie uns bei Twitter!
frisch gebloggt