megapixelig
Die Motivprogramme der Digitalkameras
abgelegt im Archiv Technik von K.Kokoska am 03.03.10
Die Motivprogramme der Digitalkameras
© liewcf
Noch nie war Fotografieren so einfach. Ist die Digitalkamera auf Automatik einstellt, müssen wir nur noch das Hauptmotiv fokussieren, den Auslöseknopf leicht herunterdrücken um es scharf zustellen und dann den Knopf herunterdrücken - fertig! Aber die neuen Kameras bieten noch mehr. Die meisten Kameramodelle stellen auch so genannte Motivprogramme zur Verfügung, die für die unterschiedlichsten Motive das beste Ergebnis liefern. Besonders für Anfänger sind diese Programme eine tolle Hilfe.

Hier ein kleiner Überblick über die unterschiedlichen Motivprogramme der Digitalkameras:

Landschaft
Das Programm ist für Landschaftsbilder gedacht und zeichnet sich durch eine große Schärfentiefe aus. Das Landschaft Motivprogramm ist für sämtliche Außenaufnahmen gut geeignet.

Porträt
Dieses Motivprogramm eignet sich - wie der Name schon sagt - für Porträts, aber auch für Fotoaufnahmen, bei denen das Hauptmotiv im nahen Vordergrund steht und der Hintergrund unscharf sein soll.

Nacht
Der Nachtbildmodus ist für Außenaufnahmen mit schwachem Licht oder bei Nacht gedacht. Für diese Aufnahmen ist ein Stativ empfehlenswert, da die Verschlusszeit lang ist.

Nahaufnahmen
Benutzt den Makromodus um Nahaufnahmen von Blumen, Insekten oder anderen kleinen Motiven zu fotografieren. Die Gefahr, dass die Aufnahme verwackelt ist in diesem Modus sehr gering gehalten.

Sport
Dieses Programm solltet Ihr wählen, wenn Ihr sich schnell bewegende Motive fotografieren möchtet. Durch die kurzen Verschluss- bzw. Belichtungszeiten kann der Bewegungsablauf scharf und verwacklungsfrei eingefangen werden.
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Bist Du Photoshop-süchtig?
abgelegt im Archiv Sensationelles von K.Kokoska am 25.02.10
Bist Du Photoshop-süchtig?
Hallo liebe Blogleser! Diese Woche habe ich ein wirklich amüsantes Fundstück aus dem Internet für Euch:

10 Gründe woran Ihr erkennt, dass Ihr Photoshop-süchtig seid.

Als mir ein Freund den Link zu dieser Seite schickte (mit den Worten: "Schau Dir das mal an, glaubst Du nicht, das trifft auch auf Dich zu?") hatte ich ja schon ein Schmunzeln im Gesicht, aber als ich die witzigen Comics dann online las, musste ich wirklich schallend lachen. Fantastisch, das müsst ihr Euch unbedingt ansehen!

Ich bin mir sicher, der ein oder andere Leser unter Euch wird sich auch dazu bekennen müssen Photoshop-süchtig zu sein! Schließlich sind die meisten Hobby- und Profi-Fotografen auch leidenschaftliche Photoshopler!

Und weil der Autor dieser tollen Comic-Bilder die User dazu aufgefordert hat weitere Gründe zu nennen, an denen man erkennt, dass man Photoshop-süchtig ist, gibt es jetzt noch ein paar Ideen von mir:

Grund 11:
Wenn man sich im Urlaub einen Photoshop-Touristenfilter wünscht, um die Damen und Herren mit Socken in den Sandalen mit einem Klick vom Strand entfernen zu können.

Grund 12:
Wenn man mit dem Freistell-Werkzeug und dem Copy-Paste-Befehl gerne Brad Pitt in sein Bett kopieren möchte.

Grund 13:
Wenn man nach einer durchzechten Nacht mit viel Alkohol den Rauschfilter benutzen möchte, um wieder klar sehen zu können.

Habt Ihr auch noch Ideen? Dann zögert nicht uns diese per Kommentar mitzuteilen!
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Realistische Fotos mit guter Wirkung
abgelegt im Archiv Fototechniken von K.Kokoska am 18.02.10
Realistische Fotos mit guter Wirkung
© Paul Stevenson
Wir Menschen beherrschen das räumliche Sehen sehr gut. Zum einem deshalb, weil wir zwei Augen haben, die minimal unterschiedliche Bilder wahrnehmen und diese dann von unserem Gehirn ausgewertet werdet. Zum anderen, weil wir uns Vergleichpunkte suchen. Sehen wir ein schräges Straßenschild, wissen wir, dass es schräg ist, weil wir es mit dem Boden oder einem anderen geraden Gegenstand vergleichen. Große Gegenstände sind auch nur deshalb groß, weil es kleinere gibt. Und ein Fahrradfahrer ist erst dann langsam, wenn er von einem anderen Radfahrer in größerer Geschwindigkeit überholt wird.

Um beim Fotografieren dieses menschliche Sehen und Interpretieren zu imitieren und für das menschliche Auge leicht erfassbare Bilder zu erstellen, müssen wir unsere Motive diesem Vorgehen anpassen. Zum einen müssen wir das Hauptmotiv scharf stellen. Wie das menschliche Auge fixieren wir unser bevorzugtes Motiv, stellen es also scharf und der Rest des Bildes verschwindet leicht aus unseren Hauptaugenmerk und wird weniger scharf wahrgenommen. Und zweitens müssen wir uns auch Vergleichspunkte suchen. So wirkt der schiefe Turm von Pisa nur dann realistisch schief, wenn wir den waagerechten Boden oder ein gerade stehendes, anderes gebäude mit abfotografieren (siehe oberes Bild). Und da es schließlich um den schiefen Turm geht, der unsere Aufmerksamkeit anzieht, sollte dieser natürlich auch scharf gestellt sein. So können wir realistische Fotos schießen, die (um bei unserem Beispiel zu bleiben) den schiefen Turm von Pisa so darstellen, wie wir ihn mit bloßem Auge gesehen haben. Das Foto wirkt sehr realistisch.

Lesen Sie hier weiter

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Probleme beim Fotografieren: das Überstrahlen
abgelegt im Archiv Technik von K.Kokoska am 10.02.10
Probleme beim Fotografieren: das Überstrahlen
© Florin Draghici
Nicht jedes Foto, das wir mit unserer Kamera schießen, wird auch wirklich ein gutes Bild. Denn es gibt viele Faktoren, die man beachten muss, damit ein Foto wirklich gut wird. Heute möchte ich mich gerne dem Thema Überstrahlen widmen. Bilder, die überstrahlt sind, erkennt ihr immer daran, dass Licht an Stellen zusehen ist, an denen im Originalmotiv keines zu sehen war. Sehr schön erkennen kann man diesen Effekt an einem Foto von einer Straßenlaterne, die einen Lichtkranz hat, der in Wirklichkeit so nicht existiert. Aber wie passiert das? Häufig ist der Grund dafür eine sehr starke Lichtquelle, wie die Sonne oder eine einzelne Lampe. Da die einzelnen Pixel auf einem CCD-Sensor nur eine begrenzte Menge an elektronischer Ladung aufnehmen können, wird bei einer Überstrahlung die übermäßige Ladungsmenge an die Nachbarzellen abgegeben. Und dort entsteht dann der Abbildungsfehler.

Leider lässt sich das Überblenden nicht einfach vermeiden. Gegenlichtaufnahmen oder Nachtaufnahmen mit nur einer einzigen, starken Lichtquelle haben daher diesen Überstrahl-Effekt einfach drin und wir müssen wohl oder übel damit leben.
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Die Auslöseverzögerung nicht vergessen!
abgelegt im Archiv Technik , Tipps und Tricks von K.Kokoska am 05.02.10
Die Auslöseverzögerung nicht vergessen!
© BenedictFrancis
Fotografieren ist eine fantastische Sache! Wir können unser Leben in Bildern festhalten und Momente für immer bildlich festhalten. Zumindest theoretisch. Denn bei der Aufnahme eines Momentes darf man die Auslöseverzögerung der Kamera nicht vergessen, also den Zeitraum zwischen dem Drücken des Auslöseknopfs an der Kamera und dem Beginn der Belichtung. Bei einer Digitalkamera liegt die Auslöseverzögerung zwischen wenigen Millisekunden und einer ganzen Sekunde. Ihr denkt jetzt vielleicht: "Was interessieren mich Sekunden!", aber ich muss Euch an Fotomomente erinnern, die schnell vergangen sein können. Ob es der Kuss vor dem Traualtar ist, die lustige Grimasse eines Freundes oder der erschrockene Gesichtsausdruck eines Kindes, das bei seinen ersten Gehversuchen auf den Popo fällt - hier spielen auch Millisekunden eine große Rolle, um das perfekte Foto zu schießen!

Mein Tipp: haltet Ihr gerade Eure Kamera auf ein Motiv, das sich gleich verändern wird und dessen Momentaufnahme ihr einfangen möchtet, dann versucht nicht genau im richtigen Moment abzudrücken, sondern kurz davor. Ein Beispiel: Ihr habt die Kamera auf das Gesicht eines kleinen Mädchens gerichtet. Ihr vermutet, dass sie Euch jetzt gleich die Zunge herausstreckt, weil sie das gerne macht, wenn sie fotografiert wird. Sobald sich der Mund öffnet, solltet Ihr bereits auf den Auslöser drücken und nicht erst wenn die Zunge bereits draußen ist. Sonst könntet Ihr aufgrund der Auslöseverzögerung Eurer Digitalkamera den entscheidenden Moment verpassen!
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