Augen und Ohren immer offen
abgelegt im Archiv Kommentar am 27.11.06
Hallo, ich bin der Neue.
Habt Ihr Euch auch schonmal gefragt, wie anderen so wahnsinnig gute Schnappschüsse gelingen? Erst kürzlich habe ich ein Bild gesehen, auf dem ein abstürzender Fischreiher gerade in dem Moment eingefangen wurde, als er mit dem Hals gegen einen Ast knallte.
Hier der Reiher für alle Neugierigen.
Dem Fischreiher geht es gut, aber mich plagt seitdem die Frage, warum mir solche Schnappschüsse nicht gelingen.
Nach zwei, drei schlaflosen Nächten habe ich die Lösung: Geduld. Man braucht Unmengen davon. Diese Tugend muss einem quasi mit der großen Schaufel in die Wiege gelegt worden sein. Jemand, der ein solches Bild mit nach Hause bringt, hat oft Stunden und Tage damit verbracht, die Spezies der Fischreiher zu beobachten. So lange, bis er weiß, welche Luftkämpfe mit Artgenossen sie zum absturz bringen können und im richtigen Moment draufhalten kann.
Doch Geduld allein genügt nicht. Die zweite Zutat heißt Glück. Denn ein abstürzender Fischreiher ist ja schon ein lustiges Bild. Wenn der dann aber noch gegen den Ast knallt, ist es ein absoluter Hammer.
Aber: Ist das dann noch ein Schnappschuss?
Grüße, Euer
Tobias.
Permalink: Augen und Ohren immer offen
Tags: Schnappschuss Tierfotografie Fischreiher
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Kommentar von:
Tim
(16.12.06 19:16 Uhr)
Das Gefühl kenne ich nur zu gut. Und unter uns gesagt: ich bin auch einfach viel zu ungeduldig um gute Tierfotos zu machen. Bei Porträt / Reportagefotos kann ich Mensch dirigieren, arrangieren und muss nicht warten, bis sie das tun, was ich will ;-)