Die unterschiedlichen Facetten des Tageslichts
abgelegt im Archiv Fototechniken am 19.10.09
Licht ist nicht gleich Licht. Morgens haben wir ein anderes Licht als Mittags oder Spätnachmittags. Auch die Jahreszeiten erstrahlen im unterschiedlichen Licht. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Aber weshalb ist das so? Die Antwort gibt der Physiker. Der Grund liegt im Farbenspektrum des Sonnenlichts. Dieses umfasst alle Farben von Rot und Orange über Gelb, Grün und Blau bis hin zum Violett. Sehr schön sind diese Farben in einem Regenbogen zu bewundern. Doch das Sonnenlicht erreicht nirgendwo und zu keiner Zeit ungefiltert die Erde. Die Gase unserer Atmosphäre filtern sie. Und da die Atmosphäre je nach Höhe unterschiedlich zusammengesetzt und auch unterschiedlich dicht ist, wird es immer anders gefiltert. Und so kommt das Licht auch immer unterschiedlich gefiltert auf der Erde an. Auch darf man nicht vergessen, dass die Sonnenstrahlen auf unterschiedliche Art und Weise einfallen. Am Äquator treffen die Strahlen fast senkrecht auf die Erde, während sie am Nordpol immer schräg aufkommen.
Am Deutlichsten ist dieser Effekt in der Morgen- bzw. Abenddämmerung zu sehen. Abends und morgens legen die Sonnenstrahlen den längsten Weg bis zur Erde zurück. Dabei werden die kurzwelligen Farben des Lichts fast gänzlich ausgefiltert und übrig bleiben fast nur langwelligen Farben: die Rot- und Orangetöne. Und so können wir am frühen Morgen oder am Abend ein zauberhaftes Morgen- oder Abendrot bewundern.
Tags: Licht Sonnenlicht Farbenspektrum Abenddämmerung Sonnenaufgang
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