megapixelig
Die Auslöseverzögerung nicht vergessen!
abgelegt im Archiv Technik , Tipps und Tricks von K.Kokoska am 05.02.10
Die Auslöseverzögerung nicht vergessen!
© BenedictFrancis
Fotografieren ist eine fantastische Sache! Wir können unser Leben in Bildern festhalten und Momente für immer bildlich festhalten. Zumindest theoretisch. Denn bei der Aufnahme eines Momentes darf man die Auslöseverzögerung der Kamera nicht vergessen, also den Zeitraum zwischen dem Drücken des Auslöseknopfs an der Kamera und dem Beginn der Belichtung. Bei einer Digitalkamera liegt die Auslöseverzögerung zwischen wenigen Millisekunden und einer ganzen Sekunde. Ihr denkt jetzt vielleicht: "Was interessieren mich Sekunden!", aber ich muss Euch an Fotomomente erinnern, die schnell vergangen sein können. Ob es der Kuss vor dem Traualtar ist, die lustige Grimasse eines Freundes oder der erschrockene Gesichtsausdruck eines Kindes, das bei seinen ersten Gehversuchen auf den Popo fällt - hier spielen auch Millisekunden eine große Rolle, um das perfekte Foto zu schießen!

Mein Tipp: haltet Ihr gerade Eure Kamera auf ein Motiv, das sich gleich verändern wird und dessen Momentaufnahme ihr einfangen möchtet, dann versucht nicht genau im richtigen Moment abzudrücken, sondern kurz davor. Ein Beispiel: Ihr habt die Kamera auf das Gesicht eines kleinen Mädchens gerichtet. Ihr vermutet, dass sie Euch jetzt gleich die Zunge herausstreckt, weil sie das gerne macht, wenn sie fotografiert wird. Sobald sich der Mund öffnet, solltet Ihr bereits auf den Auslöser drücken und nicht erst wenn die Zunge bereits draußen ist. Sonst könntet Ihr aufgrund der Auslöseverzögerung Eurer Digitalkamera den entscheidenden Moment verpassen!
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Photoshop-Tipp: Kompatibilität von psd-Dateien
abgelegt im Archiv Tipps und Tricks von K.Kokoska am 28.01.10
Erstellt man in Photoshop eine psd-Datei, die verschiedene Ebenen und Hilfslinien enthält, ist es natürlich sehr wichtig, dass diese Datei auch in älteren bzw. neueren Photoshop-Versionen zu öffnen ist. Vor allem, wenn man die psd-Datei an eine andere Person schickt, muss gewährleistet sein, dass diese das File auch öffnen kann. Um die best möglichste Kompatibilität zu erreichen, macht am besten folgende Einstellungen in Photoshop:

Unter Mac OSX
Menüleiste - Photoshop - Voreinstellungen - Dateihandhabung - Kompatibilität von psd- und psb-Dateien maximieren - immer

Unter Microsoft Windows
Menüleiste - Bearbeiten - Voreinstellungen - Daten verarbeiten - Kompatibilität von psd- und psb-Dateien maximieren - immer
Photoshop-Tipp: Kompatibilität von psd-Dateien



Leser, die kein Photoshop auf Ihrem Rechner installiert haben, fragen sich jetzt natürlich:
Mit welchem Programm kann ich eine psd-Datei noch öffnen?
Mit dem Grafikprogramm GIMP und Pixelmator lassen sich die psd-Files öffnen und bearbeiten. Mit den Programmen IrfanView und ACDSee lassen sie sich zumindest ansehen.
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Kompakt Kamera, Bridge Kamera und DSLR im Vergleich
abgelegt im Archiv Informationen über , Technik von Karla Kolumna am 28.01.10
Kompakt Kamera, Bridge Kamera und DSLR im Vergleich
© threefingeredlord
Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, welche Kamera sich für einen Hobby-Fotografen denn nun am besten eignet: eine Kompaktkamera, eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) oder aber eine Bridge Kamera. Heute möchte ich die Frage gerne einmal aufgreifen und hier im Megapixelig-Blog besprechen.

Natürlich könnt ihr in Fachzeitschriften verschiedene Modelle im Vergleich sehen. Ein Kompakt vs. DSLR vs Bridge Kamera Test, bei dem die neusten Modelle der drei Kamera-Kategorien nebeneinander gestellt und verglichen werden, ist natürlich immer interessant. Nichtsdestotrotz möchte ich heute eine etwas allgemeinere Übersicht geben - für die Leser, denen diese drei verschiedenen Kameratypen nicht so geläufig sind.

KOMPAKTKAMERA

Beginnen wir mit der Kompaktkamera. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine recht kleine, handliche Fotokamera, deren Objektive nicht austauschbar sind und deren Funktionen recht beschränkt sind. Eine Kompaktkamera eignet sich besonders gut, um sie unterwegs in die Tasche zu stecken und ein paar nette Schnappschüsse zu machen.

Vorteile: + niedriges Gewicht + leichte Handhabung + günstigster Preis
Nachteile: - geringerer Zoom - keine austauschbaren Objektive - schlechtere Bildqualität

BRIDGEKAMERA

Als nächstes widmen wir uns der Bridge Kamera. Sie ist eine Mischung aus Kompakt- und DSLR-Kamera. Sie hat zwar einen größeren Brennweitenumfang und macht auch qualitativ bessere Bilder als eine Kompaktkamera, aber auch bei diesem Kameratyp lässt sich das Objektiv nicht abnehmen und austauschen.

Vorteile: + besserer Zoom als Kompakte + Spezialfunktionen + bessere Fotoqualität als Kompakte + günstiger als DSLR
Nachteile: - kein Objektivwechsel - schlechtere Bildqualität als DSLR

DIGITALE SPIEGELREFLEXKAMERA (DSLR)

Geht es nach meiner persönlichen Meinung ist für mich die DSLR Kamera Testsieger. Natürlich ist sie die teuerste Variante der Digitalkameras, aber wer Spaß am Fotografieren hat und auch wirklich tolle Aufnahmen machen und verschiedene Fototechniken ausprobieren möchte, der sollte auf den Luxus einer DSLR nicht verzichten. Und schließlich gibt es ja auch schon Einsteiger-Spiegelreflexkameras, die preislich wesentlich niedriger liegen als Profi-Modelle.

Vorteile: + Objektivwechsel möglich + beste Bildqualität + Spezialfunktionen
Nachteile: - teurer als Kompakt- oder Bridgekamera - unhandlicher
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Wann welche Komprimierung
abgelegt im Archiv Technik von K.Kokoska am 22.01.10
Wann welche Komprimierung
© rawheadrex
Haben Sie eine Digitalkamera? Dann können Sie in den Einstellungen des Fotoapparates den Grad der Komprimierung einstellen. Die Komprimierung bezieht sich auf die Größe der Bilddatei, die auf dem Kameraspeicher abgelegt wird.

Aber Vorsicht: je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bilder lassen sich zwar auf der Kamera abspeichern, aber desto schlechter ist auch die Bildqualität. Möchten Sie Ihre Bilder ausdrucken oder vielleicht als großes Foto später an die Wand hängen, dann sollten die Bilder möglichst wenig komprimiert werden. Nutzen Sie die Bilder stattdessen nur für ihre Webseite oder als kleine Computer Diashow, dann darf der Kompressionsgrad ruhig höher sein.
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Hartes und weiches Licht
abgelegt im Archiv Fototechniken von K.Kokoska am 14.01.10
Hartes und weiches Licht
© Gribiche
Gestern hat mich eine E-Mail eines Blog-Lesers erreicht, der gerne wissen möchte, was der Unterschied zwischen hartem und weichem Licht ist. Selbstverständlich beantworte ich die Frage gerne hier im Megapixelig-Blog!

Die Härte des Lichts ist für den Fotografen sehr wichtig. Kommt das Licht für ein Fotomotiv nur aus einer Richtung, dann spricht man von hartem Licht. Dieses Licht ist stark gebündelt und erzeugt dadurch starke Kontraste und sehr harte Schlagschatten. Der Vorteil: die Form und Struktur des Motivs kommen hervorragend zur Geltung.

Als weiches Licht dagegen bezeichnet man eine Beleuchtung mittels Streulicht, das entweder durch mehrere Lichtquellen oder einer verhältnismäßig großen Lichtquelle stammt und das Motiv aus mehr als einer Richtung bestrahlt. Weiches Licht erzeugt weiche, fließende Schatten. Vorteil: Oberflächenerhebungen sind nicht mehr deutlich erkennbar und das Bild wirkt sehr natürlich.

Die Beleuchtung des Motivs ist bei der Fotografie von entscheidender Bedeutung. Das Licht arbeitet Formen, Konturen und Oberflächen heraus, erzeugt Stimmungen und verleiht dem Foto den Anschein dreidimensional zu sein.
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